Geschichte

 

Das Kinderdorf Pöttsching blickt mittlerweile auf eine lange, an Entwicklungen, Geschehnissen und Höhepunkten reiche Vergangenheit zurück. Unter der Trägerschaft der 1959 von Jakob Bindel gegründeten Gesellschaft Österreichischer Kinderdörfer, wurde das Kinderdorf Pöttsching im Jahre 1968 zunächst als Internatsbetrieb mit dem Zweck der Begabtenförderung eröffnet. Ziel war es neben der allgemeinen individuellen Förderung, begabten Kindern aus Familien mit begrenzten Möglichkeiten von Pöttsching aus den Besuch mittlerer und höherer Schulen in der nahen Umgebung zu ermöglichen.

In den Anfangsjahren wurde das Kinderdorf von Robert Höllrigl geleitet, bis schließlich 1979 der spätere langjährige Direktor Hermann Jansa die Leitung der Einrichtung übernahm. Im Lauf der Siebziger- und Achtziger Jahre führte der gesellschaftliche Wandel und die damaligen Reformen im Schulsystem zu einer pädagogischen Neuausrichtung der Einrichtung: das Kinderdorf Pöttsching wandelte sich zu einer Jugendwohlfahrtsinstitution in privater Trägerschaft, die Kinder und Jugendliche in voller Erziehung betreut und fördert.

Im Jahr 2004 wurde das Jugendhaus und die Startwohnung in Wiener Neustadt eröffnet. Seither konnten neben anderen infrastrukturellen Maßnahmen vor allem zahlreiche geplante pädagogische Initiativen realisiert werden. Seit 2004 setzt sich, unter der Leitung von Angela Hartl, der stetige Prozess der Qualitätssteigerung im Kinderdorf fort.

Heute ist das Kinderdorf Pöttsching auf dem neuesten Stand und stolz darauf, weit mehr als die von der Jugendwohlfahrt festgelegten Anforderungen anbieten zu können.

 

Robert Höllrigl 1968 – 1979

Hermann Jansa 1979 – 2004

Angela Hart 2004 – 2017